Spielzeugfreies Kinderzimmer – eine erste Bilanz

Seit zwei Monaten ist unser Kinderzimmer nun „spielzeugfrei“. Und gleich vorweg: Es ist ja gar nicht spielzeugfrei, nur spielzeugreduziert. Die Kurzfassung unseres „Systems“ lautet:

  • Alle Spielsachen wurden ordentlich verstaut und außer Reich- und Sichtweite der Kinder weggepackt
  • Jedes Kind durfte sich max. 3 Dinge aussuchen (wobei ein Ding z.B. eine Puppe mit ihren Anziehsachen oder die Legokiste sein kann), die es „unten“ im Zimmer zum Spielen haben möchte.
  • ca. 1 x die Woche besteht die Möglichkeit, Spielzeug auszutauschen
  • Im Zimmer geblieben sind die Verkleidungskiste und die Schreibtische mit Bastelmaterial.

Soweit so gut. Beim Ausräumen haben die Kinder begeistert mitgeholfen. Der 6-jährige hat das System ziemlich gut verstanden und freute sich darauf, weniger Aufräumen zu müssen, wollte aber vor allem uns Eltern glücklich machen, da wir so genervt vom vollgestellten Zimmer waren.

Die vierjährige hat das ganze noch nicht so richtig durchblickt, sobald wir ihr aber glaubhaft versichern konnten, dass sie ihre Lieblingspuppe zum Spielen behalten kann (bzw. wir sie gar nicht erst weggepackt haben), war es für sie auch OK.

Durch das große Interesse auf Facebook und im Freundeskreis entstand dieser Blog sowie die dazugehörige Facebook-Seite und die Facebook-Gruppe.

Großes Aufatmen

Dass es für uns Eltern eine große Erleichterung sein würde, das Kinderzimmer nicht mehr entweder im absoluten Chaos zu sehen oder Aufräumen zu müssen war uns eigentlich klar. Und so war es auch. Das Kinderzimmer ist jetzt groß und luftig, die bespielten Spielsachen sind entweder im Einsatz oder schnell weggepackt. Wir sparen dadurch viel Zeit und Nerven – was die Kinder natürlich schnell bemerkt und schätzen gelernt haben.

Dass es auch für die Kinder eine solche Erleichterung sein würde, nicht mehr vom ganzen Spielzeug erschlagen und abgelenkt zu werden, hat uns schon überrascht. Es haben sich schnell Lieblingsspielzeuge herauskristallisiert. Unser Sohn braucht eigentlich immer nur eine „Sache“ unten. Meistens sind es seine Legosteine und -bausätze. Als wir uns den Grimm’s Regenbogen aus unserem Laden ausgeliehen hatten, hatte er sich ergänzend dazu seine Matchboxautos gewünscht. Damit spielt er sehr konzentriert und lang andauernd. Was früher mit ihm ein großes Problem für uns war, dass es selten mal allein gespielt hat und ihm viel langweilig war, tritt kaum noch auf. Er freut sich sehr, wenn L. mit ihm zusammen Lego baut (sie sitzen dann total vertieft nebeneinander auf dem Teppich und bauen nebeneinander her, selten mal was zusammen), aber er spielt auch viel alleine. Und, auch das ist mehr geworden, seit wir das Spielzeug reduziert haben, viel mehr mit seiner Schwester E.

Rollenspiele waren vorher schon wichtig (vor allem Verkleiden), haben seit November aber deutlich zugenommen und sind auch kreativer geworden. Kartons oder andere „Abfallprodukte“ aus der Küche und Arbeitszimmer werden begeistert angenommen und ins Spiel integriert. Die beiden spielen jetzt auch öfter mit dem Spielzeug des anderen – also beide mit E. Puppen oder beide mit Lego / Autos. Das war früher ganz klar die Domäne des anderen und hat sich kaum gemischt.

E. malt außerdem wahnsinnig gern und bastelt. Seit der Boden ihres Zimmer-Teils frei ist, tut sie dies ausufernd auf dem Boden.

Sehr wichtig ist auch, dass die Kinder sich in der Wohnung frei bewegen können und, bis auf wenige Ausnahmen, auch mit allem spielen können. Bestes Beispiel ist wahrscheinlich die Küche, hier werden öfter Töpfe und Löffel entliehen. Über Weihnachten haben wir alle zusammen im Wohnzimmer gesessen und die Kinder hatten ihr Spielzeug da. Das war bisher immer ein No-Go, weil sonst die ganze Wohnung im Spielzeug ertrunken wäre. Da es jetzt aber insgesamt nicht mehr so viel gibt, ist es kein Problem und sorgt für ein ruhiges und schönes Miteinander.

Sind die Kinder ordentlicher geworden?

Nein, überhaupt nicht. Aber das war ja auch nicht Sinn der Sache. Ich erwarte von Kindergartenkindern überhaupt nicht, dass sie selbstständig ihr Zimmer aufräumen. Aber wenn ich E. früher gebeten habe, aufzuräumen, hat sie von vornherein kapituliert „Ich kann das nicht alles alleine!“. Bitte ich sie nun um das gleiche (Fragestellung in beiden Fällen: „E., hilfst du mir beim Aufräumen und packst die Puppen in die Wiege?“) dann fällt es ihr wesentlich leichter, das zu tun. Es liegen eben auch nur die Puppen da und daneben steht die Wiege, also ist sonnenklar, was sie tun soll.

M. hat sich im Zuge unseres Aufräumens ein eigenes Lego-Sortiersystem überlegt und hält es seitdem selbstständig ein.

Das Kinderzimmer sieht jetzt abends meistens so aus, dass bei M. diverse Haufen Lego verteilt sind, neben den Kisten und fertig gebauten Teilen. Die schieben wir etwas zur Seite, um freien Gang zum Fenster zu haben.

Bei E. liegen Seidentücher, Seile, Papier und Stifte verteilt auf dem Boden. Gerne auch Papierschnipsel (mit Papierschnipseln machen die beiden alles von Schnee bis Geld).

Im restlichen Zimmer liegen die Tobematte und die Softbausteine meist sehr verstreut, die sind schnell zusammengeschoben, falls sie im Weg liegen.

Das räumen wir nicht jeden Abend weg. Sie spielen am nächsten Tag sowieso wieder damit und es stört auch nicht wirklich. Wenn ich das Gefühl habe, dass die Stifte so verstreut sind, dass sie zum Malen niemand mehr wiederfindet, sortieren wir sie. Wenn gesaugt werden muss, räumen wir einmal komplett den Boden frei.

Da die Kinder neuerdings wieder beide bei uns im Elternbett schlafen, ist es auch nicht so wichtig, sich nachts im Kinderzimmer frei bewegen zu können. Im Gegenteil, so schleichen sie sich morgens aus unserem Bett und spielen friedlich und leise im Kinderzimmer – traumhaft.

Ist den Kindern Spielzeug jetzt weniger wichtig?

Bei der Kleinen hat sich das nicht wirklich verändert. Wenn sie etwas schönes sieht, will sie es haben und zwar sofort. Am nächsten Tag ist es meist vergessen. Ich glaube aber, für M. ist, genau wie für uns, wesentlich klarer geworden, was er toll findet und braucht und deshalb kann er seine Wünsche jetzt auch klarer benennen bzw. besser einschätzen, was ihm wirklich wichtig ist und was nicht.

Gibt es weniger Streit?

Das ist schwer zu sagen und sehr subjektiv. Geschwister finden immer einen Grund zum Streiten und brauchen das auch. Dadurch dass sie mehr und einträchtiger zusammen spielen, würde ich schon sagen, dass es weniger Streit um Spielzeug gibt. Bauen sie aber beide mit Lego, nimmt sich schon oft einer die Teile vom anderen oder baut einfach das Haus vom anderen weiter. Das endet meistens in Tränen und Gebrüll.

Wie wird es weitergehen?

Da sich herausgestellt hat, dass es pro Kind tatsächlich nur ca. 3 – 4 Spielzeuge gibt, die sich im Tauschturnus befinden, werden wir im nächsten Schritt alles andere Spielzeug in den Keller verstauen, sodass es wirklich außer Sicht ist.

Anfangs zuckte es mir noch in den Fingern, die Kinder an manches Spielzeug zu erinnern, á la „Wollt ihr nicht mal wieder mit den Schleich-Tieren spielen?“. Das habe ich mir zum Glück verkniffen. Sie wissen genau, was sie spielen wollen und suchen sich zur Not alles zusammen. Sie wissen auch noch, was wir alles haben und müssen nicht daran erinnert werden. Und manche Dinge, mit denen sie nie gespielt haben, fordern sie natürlich jetzt auch nicht ein.

Da wir keine Spielzeuge verkaufen oder verschenken würden, ohne das Einverständnis unserer Kinder zu haben, gehen die Dinge jetzt erstmal in den Keller, auch wenn wir sie dort wahrscheinlich kaum wieder hervorholen müssen. Aber sich endgültig zu trennen wäre für die beiden, besonders für E., zurzeit wohl noch zu schwierig, da lassen wir noch etwas Zeit ins Land gehen. Es eilt ja auch nicht.

Was wir sehr gerne tun und was auch für die Kinder in Ordnung ist, ist Spielzeug langfristig zu verleihen. Und als M. neulich zum Geburtstag einer KiTa-Freundin eingeladen war, die sich ein Kuscheltier wünschte, da haben wir ein (sehr gut erhaltenes) von unseren verschenkt.

Fazit

Würden wir das wieder tun? Ja, auf jeden Fall.

Könnten wir noch mal von vorne anfangen, würden wir erst gar nicht so viel Spielzeug anhäufen (s. auch „Tipps für ein spielzeugfreies Kinderzimmer„) und mehr auf die Interessen und Wünsche unserer Kinder achten.

In Zukunft werden wir nicht viel weiteres Spielzeug zukaufen. Unsere „Schenker“ haben dieses Weihnachten auch wirklich toll mitgemacht und haben glaub ich unsere Wünsche verstanden und unterstützen sie.

Dass der Zufluss an Spielzeug von außen eines der größten Probleme ist, zeigt die Beliebtheit des Beitrags „Was tun mit den Schenkenden“ auf diesem Blog, der wurde mit Abstands am öftesten aufgerufen. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass das bei uns so gut funktioniert hat und hoffen, dass es auch in Zukunft so bleibt. Spannend wird sicherlich auch das Thema Kindergeburtstag.

Ich glaube, einer der Schlüsselfaktoren ist hier, wie auch sonst so oft im Leben, sich nicht so zu versteifen. Spielzeugfrei ist illusorisch und m. E. auch nicht wünschenswert, denn die Kinder wollen und sollen spielen und das nicht nur mit selbstgebasteltem. Kann man die Spielzeugflut von außen nicht stoppen, wäre eine mögliche Reaktion z. B., die „von innen“ einzustellen. Zum Geburtstag wird es von uns in Zukunft Reisen, Aktivitäten u. ä. geben. Dann sind ein paar Spielzeuge von den Freunden auch nicht weiter schlimm. Und vielleicht können ja hier die Wünsche auch in Bahnen gelenkt werden, die zum Konzept passen.

 

0 Gedanken zu “Spielzeugfreies Kinderzimmer – eine erste Bilanz

  1. Interessanter Blog 🙂

    Ich habe nun einige Fragen
    1. Wie würde der Blog aussehen, wenn die Kinder ihn schreiben würden? Bitte noch Ihre Geschichte hinzufügen, dann haben wir ein Gesamtbild der Situation bekommen:-). Z.b. möchte ich gerne wissen, ob streng auf die Einhaltung der neues-Spielzeug-haben-wollen-Regeln gepocht wurde. Und wieviel Mitsprache „recht“ die Kinder haben
    2. Wie wäre es, wenn die Kinder auch Einflussnahme auf die Spielsachen (Gadgets wie Smartphone, Laptop, Bücher etc.) der Eltern nehmen dürfen?. Das würde zu einer Gleichwertigkeit und zur Reflextion führen, denn zuviel Fremd-Bestimmung kann sehr beziehungsungünstige Gefühle wecken
    3. Was (und vor allem warum) würden die Kinder sich heute aussuchen, wenn sie die Wahl hätten? Das Spielzimmer wie es vorher war (wie war es denn? gibt es ein vorher Bild?), oder wie es jetzt ist? Und was hat ihnen vorher nicht gefallen bzw. sehr gut gefallen und was jetzt?

    Wenn auf diese drei Fragen hier noch genauer eingegangen werden könnte, fänd ich das Experiment viel erkenntnisreicher;-)

    1. Hey, vielen Dank für deine Fragen! Ich werde dir sehr gerne ausführlich antworten, aber momentan haben wir Silvesterbesuch und Sonne, da ist keine Zeit :). Nur so viel vorweg: Wir machen das in absolutem Einvernehmen mit den Kindern und sehen das ganze sehr flexibel. Wäre eins von Ihnen unzufrieden mit der Situation, würden wir sofort etwas ändern.
      Erstmal guten Rutsch und im neuen Jahr versuche ich deine Fragen in Ruhe zu beantworten! Liebe Grüße, Paula

  2. Würde ich heute noch umsetzen. (aber meine Kinder sind schon 18 und 20) Bin total begeistert und … stimmt … die Schenkenden waren immer das größte Problem.

  3. Habe den Artikel mit Interesse gelesen! Nach der ersten Hälfte war ich ein bisschen schockiert, weil es scheinbar nur um die Eltern geht: Die Eltern wollen kein Chaos mehr, kein Spielzeug im Wohnzimmer, nicht immer aufräumen etc. Im zweiten Teil wird ja dann erläutert, dass es den Kindern gut zu gefallen scheint und das hat mich wieder positiv gestimmt.

    Allerdings müsst ihr mir zwei Sachen erklären:

    1. Im Text heißt es, die Kinder dürfen ein Mal pro Woche ihr Spielzeug wechseln. Das finde ich ziemlich hart. Mein Sohn hat z.B. oft den Wunsch, dass ich ihm ein spezielles Spielzeug vom Regal hole. Manchmal mehrmals täglich. Verwehrt ihr euren Kindern dann diese Wünsche, weil es bei euch nur einmal pro Woche „Spielzeugausgabe“ gibt?

    2. Ist zeitweise „vergessenes“ Spielzeug euren Kindern wirklich gar nicht mehr wichtig? Bei uns ist es so, dass mein Sohn z.B. super gerne und ausdauernd mit seinen Schleichtieren spielt, die er aber schlicht vergisst, wenn sie die ganze Zeit oben im Regal stehen. Sind sie im Zimmer für ihn erreichbar, spielt er aber häufig damit.

    Ich finde es auch nicht gut, wenn Kinderzimmer völlig spielzeugüberfüllt sind. Aber mir ist es lieber, wenn mein Kind jederzeit freien Zugang zu reduziertem Spielzeug haben kann. Mein Kind soll selbst entscheiden dürfen, wann es womit spielen will. Mich als Erwachsenen da „zwischenzuschalten“, als „bestimmende Macht“ über das Spielzeug, erscheint mir irgendwie verkehrt, wenn ich das mal so überspitzt sagen darf. 😉

    Von der Grundidee her finde ich es also super, aber mit eurer Ausführung kann ich mich noch nicht so recht anfreunden. Aber vielleicht müsst ihr es auch einfach genauer erklären.

    Viele Grüße
    Sophie

    1. Liebe Sophie, es ging auf jeden Fall von uns Eltern aus, keine Frage. Welches vierjährige Kind sagt schon „Mensch, mir ist das zu viel Zeug hier, ich kann mich gar nicht mehr konzentrieren, können wir davon bitte mal was wegräumen?“…
      Wir wollten das Spielzeug“ ca. 1x die Woche“ austauschen. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass ein fester Rhythmus Blödsinn ist. Ich werde mein Kind, das gerade vertieft ins Puppenspiel ist, nicht fragen, ob es nicht mal wieder tauschen möchte. Genausowenig wie ich ihm den Wunsch nach einem anderen Spielzeug verweigern werde, nur weil gerade nicht „Spielzeugtauschtag“ ist. Mir ist aber schon wichtig, dass ich nicht fünf mal am Tag Dinge aus den Kisten hole. Bei meiner kleineren Tochter sammeln wir deshalb oft erst ein bisschen, bis sich der wichtige Wunsch herauskristallisiert hat.
      Interessanterweise hat sich ja herausgestellt, dass die Kinder bei weitem nicht so oft tauschen wollen, sondern mit ihren Herzensdingen im Grunde glücklich sind und nur ab und zu etwas kleines neues als frischen Wind dazu brauchen.
      Ich werde euch nach Neujahr noch ausführlicher dazu schreiben, da es ja anscheinend noch einige Verständnisfragen gibt!

  4. Hallo und erstmal ein frohes neues Jahr…
    Ich habe den Artikel mit Großem Interesse gelesen!
    Wir haben einen 1,5 Jahre alten Sohn, der sich sehr viel Spielzeug hat. Wir versuchen schon immer mal wieder zu reduzieren, aber es fällt mir sehr schwer, da er sich nicht länger als 5 Minuten mit einer Sache beschäftigen kann (was ich als normal erachte in dem Alter).

    Mich würde mal noch interessieren, ob Bücher, Bällebad und Kuscheltiere auch bei euch zu Spielzeug zählen, das „reduziert“ wird, oder ob es gewisse feste Sachen gibt, die immer da sind, außer der Verkleidungskiste u den Bastelsachen (wir kommunizieren zB auch viel mit ihm über „Rollenspiele“ mit Puppen u Schmusetiere, denn wenn seine „Jule“ zB Spaß am wickeln hat, dann macht auch Emil kein Theater 😉)

    Ich glaube, dass es bei uns hauptsächlich an mir liegt ihm Spielzeug „wegzunehmen“, da ich nicht weiß, ob es bei einem so kleinen Zwerg schon Sinn macht oder nicht. Einerseits denke ich, dass weniger Spielzeug auch weniger Reize bieten, andererseits kann er sich (wie leben geschrieben) ja noch nicht ausdauernd mit einer Sacje beschäftigen.

    Ich bin gespannt auf Deine Antwort 😃

    1. Liebe Becca,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Wenn du ein bisschen auf dem Blog (oder bei Facebook) quer liest, wirst du sehen, dass du nicht die einzige mit diesen Fragen bist.
      Unsere Kinder sind nun schon etwas größer. Hätte ich meine Erleuchtung 😉 schon früher gehabt, als sie 1, anderthalb waren, hätte ich sicherlich erstmal alles Spielzeug weggeräumt und geschaut, was passiert. In dem Alter waren meine Kinder viel in der Küche unterwegs, haben Schüsseln und Töpfe gestapelt oder befüllt oder rumgeschoben…
      Schau auch mal bei den „Tipps für ein spielzeugfreies Kinderzimmer“ – ich finde, es ist weniger ein „Spielzeug wegnehmen“ als ein „gar nicht erst „vollmüllen““. Das ist eine Ansichts- bzw. Haltungssache. Wenn es nicht dein Weg ist und du meinst, er braucht das Spielzeug zum Glücklichsein, dann lass es so. Wenn es euch befreit, dann reduziert so weit, wie es gut für euch ist. Hier kannst du sehen, was spielzeugfrei für uns bedeutet. Das heißt aber nicht, dass jede/r das genauso machen muss. Unsere Kinder verkleiden sich sehr viel – andere tun das wahrscheinlich nicht. Dafür muss in anderen Familien die Kinderküche unbedingt bleiben, mit der unsere kaum spielen.

  5. Mahlzeit…
    Bin gestern auf euren Blog gestoßen und konnte mich gar nicht mehr losreißen….
    Prinzipiell läuft es bei uns ähnlich. nur sind bei uns die spielsachen zumeist in den kinderzimmern verstaut (eigentlich gehen die mädchen (4 u &6 J) meist nur zum schlafen dorthin und sie spielen im unteren stockwerk im „wohn/spielzimmer.
    das mit dem schenken, muss ich noch in den griff bekommen 🙂 😉

    Eine frage hätte ich auch:
    wie handhabt ihr das mit zb brettspielen? die verursachen bei uns meist auch ne große unordnung.

    liebe grüße

    1. Liebe Olivia,

      hm, interessante Frage mit den Brettspielen. Wir haben einige, sie werden aber eher selten benutzt. Die zwei oder drei, die wir öfter spielen, liegen vorne an, ansonsten liegen sie in einem geschlossenen Schrank und werden nur bei Bedarf rausgeholt. Hier gilt die ganz klare Regel, dass erst eins weggepackt werden muss, bevor das nächste raus darf und das haben die Kinder auch gut verstanden, weil ja sonst immer Teile fehlen und man dann nicht mehr spielen kann…

      Aber vielleicht haben andere dazu noch Ideen?

      LG, Paula

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